Reformpädagogisch orientierte Schule in Sachsen
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In den ersten beiden Stufen der Nachbarschaftsschule, den Klassen 1 bis 6, finden die Schüler auf ihren Stundenplänen das Fach „Projekt“. In den Klassen 1 bis 3 umfasst dieses Fach 4 Unterrichtsstunden und beinhaltet den Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterSachunterricht sowie den Werkunterricht. In den Klassen 4 bis 6 werden die Naturwissenschaften und die Gesellschaftswissenschaften im „Projekt“ gelehrt und gelernt. Dieser fachübergreifende Projektunterricht umfasst 6 Unterrichtsstunden und bietet Schülern die Möglichkeit, sich Inhalte und Fragestellungen in größeren und komplexeren Zusammenhängen zu erschließen. Wichtige Arbeitstechniken wie Materialrecherche, Zeitmanagement, das Organisieren von Hilfe und das Präsentieren von Ergebnissen werden geübt und angewendet. Durch individuelle Aufgabenstellungen sind die Forderung der leistungsstarken sowie die Förderung der leistungsschwächeren Schüler selbstverständlich. Da die Kinder an der Auswahl und Tiefe ihrer Aufgabenstellung stark mitwirken, sind Motivation und Interesse für das zu erarbeitende Themengebiet maximal hoch.

Das sind sehr gute Voraussetzungen für den naturwissenschaftlichen Fachunterricht ab Klasse 7. Lehrplangerecht werden bestmögliche Abschlüsse angestrebt.

 Dabei gibt es einige Besonderheiten:

  • In Fortsetzung der Projektarbeit beschäftigen sich Schüler der Klassen 7 und 9 in den Halbjahresarbeiten unter jährlich wechselnden Themen mit bestimmten, sie interessierenden Fragen. Dabei werden auch naturwissenschaftliche Bereiche gewählt.
    Zum Beispiel:
    Klasse 7 – Thema Zeit
    „Eiszeit“   ;   „Geschichte der Zeitmessung“  ;  „Bau einer Sonnenuhr“
    Klasse 9 – Thema Schokolade
    „Kulturgeschichte der Schokolade“ ; „Anbaugebiete vom Amazonas nach Afrika“ ; „Biologie der Kakaopflanze“ ; „Was ist drin in der Schokolade?“
     
  • In den Klassen 8 und 9 werden die Fächer Chemie und Physik in Epochen unterrichtet. Über das Jahr verteilt gibt es pro Fach 4 Epochen mit je 4 Wochenstunden statt 2. Das heißt, die Schüler haben jeweils über eine bestimmte Zeit nur Chemie oder nur Physik. Das ermöglicht ein konzentriertes Vorgehen.
     
  • In der Klasse 7 findet im zweiten Halbjahr eine Exkursion zum Jahrtausendturm nach Magdeburg statt. Die Schüler erhalten Aufgaben, die mit Vor- und Nachbereitung als komplexe Leistung in Physik  bewertet werden.
     
  • Seit einiger Zeit besteht ein guter Kontakt zum astronomischen Zentrum in Schkeuditz. Der Besuch des Planetariums verbindet für die 9. Klassen einen astronomischen Vortrag mit der Ausgabe ihrer Halbjahresinformationen.
     
  • Regelmäßig werden besondere Lernorte wie Zoo und Schulbiologiezentrum genutzt.

Gute Prüfungsergebnisse in den vergangenen Jahren belegen den Erfolg.