Reformpädagogisch orientierte Schule in Sachsen
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Pädagogische Ansätze

Die Nachbarschaftsschule ist eine Gemeinschaftsschule. Schüler einer Klasse lernen für verschiedene Schulabschlüsse.

Die Nachbarschaftsschule arbeitet nach reformpädagogischen Ausrichtungen mit Lehrplaninhalten des Freistaates Sachsen für den Primar- und Sekundarbereich I (Klassen 1-10).

Die Schule wurde 1990/91 von Lehrern und Eltern als staatliche Schule mit dem Konzept der inneren und äußeren Öffnung von Schule gegründet.

Bis Klasse 3 lernen die Kinder in altersgemischten Klassen.

Bis Klasse 6 gibt es fachübergreifende Unterrichtsformen wie Arbeitsplan und Projektlernen. Die Leistungsbewertung erfolgt in notenfreien Berichtszeugnissen.

Ab Klasse 7 ist der Fachunterricht teilweise in Epochen organisiert. Der Wahlpflichtbereich bietet Französisch als zweite abschlussorientierte Fremdsprache und verschiedene Neigungskurse. 

Ab Klasse 8 beginnt die intensive Lebens- und Berufsorientierung, die Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen sowie den Übergang auf weiterführende Schulen nach Klasse 10.

Das Prinzip des Lernen Lernens wird durchgängig verfolgt.

Die Möglichkeiten der Gruppenarbeit werden in verschiedenen Unterrichtsformen genutzt.

Im Freizeitbereich gibt es einen Hort für die Kinder bis Klasse 6. Durch das Ganztagsangebot werden vielfältige Möglichkeiten für die Klassen 1 - 10 geschaffen.

Die Schule pflegt in Unterricht und Freizeit viele Kontakte zur Nachbarschaft im Stadtteil.

In die Gründungsidee der Schule flossen einzelne pädagogische Grundgedanken der Montessori- und Freinet-Pädagogik sowie der Jena-Plan-Schulen, des Praktischen Lernens und der Community Education ein.